Was ist Six Sigma
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Weitere Lehrgänge zu diesem Thema
- Zertifizierter »Six Sigma-Green Belt«
- Zertifizierter »Design for Six Sigma-Green Belt«
- Zertifizierter »Six Sigma-Black Belt«
- Zertifizierter »Design for Six Sigma-Black Belt«
Die Merten Management GmbH International ist eine nach EN ISO/IEC 17024 akkreditierte Personenzertifizierungsstelle.
Was ist »Six Sigma«?
Six Sigma ist eine Methode zur systematischen Prozessverbesserung mit dem Ziel, ausgabenwirksame Einsparungen zu lukrieren. Die dieser Methode zugrundeliegende Systematik umfasst fünf Projektphasen, die einen „Roten Faden“ durch den Verbesserungsprozess bilden. Die einzelnen Phasen, deren Ziele, Aufgaben und Ergebnisse sowie typischerweise eingesetzte Werkzeuge bzw. Methoden für produktionsnahe Prozesse sind in der folgenden Matrix dargestellt:
Wie funktioniert »Six Sigma«?
Die beschriebene Systematik von »Six Sigma« gewährleistet schrittweises Vorgehen bei der Verbesserungsarbeit wodurch der Nutzen der aufeinander aufbauenden Werkzeuge bzw. Methoden maximiert wird.
Phase DEFINE:
Ein Verbesserungsprojekt nach »Six Sigma« startet mit den klassischen Aktivitäten des Projektmanagements, wie z.B. der Definition der Projektziele, des Teams, der Planung von den zu erbringenden Leistungen und den damit zusammenhängenden Termminen sowie der offiziellen Projektbeauftragung.
Phase MEASURE:
Zunächst wird der zu verbessernde Prozess analysiert. Es werden die vorhandenen Prozessdaten aufbereitet, mit grafischen und statistischen Werkzeugen analysiert und den Ergebnissen entsprechend interpretiert. Im Vorfeld dazu werden die Prüfsysteme, die zum Erfassen dieser Daten verwendet wurden auf deren Eignung überprüft und gegebenenfalls verbessert. Auch müssen in dieser Phase des Verbesserungsprojektes sehr häufig zusätzliche Daten erfasst werden, um eine aussagekräftige Analyse des Prozesses zu erlangen.
Phase ANALYZE:
Die Identifikation der hauptsächlich verantwortlichen Ursachen steht im Brennpunkt dieser Projektphase. Mit Hilfe einfacher Versuche, aber auch unter Anwendung komplexer Versuchspläne, werden die Ursachen selbst und das Ausmaß ihres Beitrages zur Abweichung des Prozesses von den Kundenforderungen ermittelt.
Phase IMPROVE:
In dieser Phase des Verbesserungsprojektes gilt es, eine wirksame Maßnahme zu finden, die das Problem dauerhaft beseitigt. Oftmals werden mehrere in Frage kommende Maßnahmen definiert, die hinsichtlich relevanter Kriterien (z.B. Komplexität, Dauer der Umsetzung, Kosten) bewertet werden. Nach Auswahl jener Maßnahme, die am besten geeignet scheint, wird diese verifiziert und die Umsetzung geplant.
Phase CONTROL:
Die Realisierung der Prozessverbesserung und die nachhaltige Absicherung derselben sind zwei essentielle Aufgaben in einem Verbesserungsprojekt nach »Six Sigma«. Die letzte Aufgabe in einem solchen Projekt ist der klassische Projektabschluss.
Was bringt »Six Sigma«?
Durch die Einhaltung der vorgegebenen Vorgehensweise von »Six Sigma« im Zuge von Verbesserungsprojekten wird gewährleistet, dass Entscheidungen auf einer soliden Datenbasis und nicht voreilig getroffen werden. Die so erarbeitete Verbesserung ist somit statistisch abgesichert und wird nicht aufgrund von Vermutungen oder Überlieferungen definiert.
Welche Möglichkeiten gibt es, sich in »Six Sigma« zu qualifizieren?
Die Gruppe Merten International bietet Inhouse-Qualifizierungen zu Six Sigma-Yellow Belt, Six Sigma-Green Belt und Six Sigma-Black Belt an. Die Qualifizierungen sind durch Zertifizierungsprogramme definiert, welche im Zuge der Akkreditierung nach EN ISO/IEC 17024 überwacht werden.

